Weihnachtsbaum-Verkauf der Stadt Bad Camberg 2022

01.12.2022

Sie suchen noch Ihren Taumbaum? Holen Sie Sich ein Stück Natur ins Haus – mit einem frisch geernteten Weihnachtsbaum aus der Region. Die Stadt Bad Camberg bietet mit ihrer Revierförsterei im Dezember 2022 wieder Weihnachtsbäume zum Verkauf an.

Samstag, den 17.12.2022

10:00 Uhr – 15:00 Uhr

Fichte – Blaufichte – Tannen

Wegbeschreibung: Zufahrt über Parkplatz Kuhbett – dem Hauptweg der Beschilderung folgen (Abt. 8)

HIER finden Sie die passende Karte zur Wegbeschreibung.

Finden auch Sie Ihren Traumbaum……….(Foto: Shutterstock_The Business Man)

Tag des Bodens am 05.12.2022

Die obersten 30 cm sind die wichtigsten – Das Forstamt Weilburg informiert zum Waldboden
Zum „Weltbodentag“, den die Internationale Bodenkundliche Union (IUSS) erstmals in 2002 ausgerufen hat, schenken wir auch dem Waldboden im Forstamt Weilburg besondere Aufmerksamkeit.

Die obersten 30 cm (die dunkle humose Bodenschicht) sind die wichtigsten – besonders hier lebt unser Waldboden, reinigt und speichert unser Trinkwasser (Foto: A. Dietz)

Denn wenn im Durchschnitt in Deutschland ca. 800 mm Niederschlag im Jahr fallen, war das in den letzten beiden Jahren deutlich weniger und besonders in wärmeren Bereichen Hessens liegen wir mit ca. 500 mm Niederschlag regelmäßig unter diesem Wert.

Im Durchschnitt der letzten drei Jahre lag die Niederschlagsmenge um Weilburg zwischen 600 und 700 mm und damit etwa 50 – 100 mm unter dem langjährigen Mittelwert für unseren Bereich.

Da kommt der obersten Bodenschicht, der Rohhumusauflage und dem humosen Oberboden eine besondere Bedeutung zu. Die Wasseraufnahmekapazität und die Speicherfähigkeit des Bodens sind ausschlaggebend für die nachhaltige und stetige Versorgung der Waldvegetation mit Wasser und für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung, die ihr Wasser in den meisten Fällen aus den Trinkwassergewinnungsanlagen im Wald bezieht.

Eichenkeimling (Foto: A. Dietz)

Dass auch die Baumarten unterschiedlich auf die Verfügbarkeit des Wassers im Boden reagieren, zeigen vergleichende Forschungen an jungen Buchen und Eichen.

Ein wichtiges Verhaltensmuster kommt den Eichen dabei zugute. Wenn kleine Eichen in Trockenjahren nicht ausreichend mit Wasser versorgt sind und „feststellen“, dass es in tieferen Schichten des Waldbodens nichts mehr an Wasser zu holen gibt, können sie vermehrt flach streichende Wurzeln in den oberen Bodenschichten ausbilden. So sind sie in der Lage, sich mit dem Wasser aus den aktuellen Niederschlägen zu versorgen, bevor dieses in tiefere Schichten versickert. Die Baumart Buche hat in der Jugend diese wichtige Fähigkeit leider nicht in dieser Qualität.

Gut die Hälfte des Niederschlagswassers geht über die Verdunstung aus den Baumkronen und vom Boden wieder in die Atmosphäre zurück. Der restliche Teil versorgt die Bodenpflanzen und bildet neues Grundwasser.

Hohlräume im Boden und die (humose) Partikelstruktur besonders des Oberbodens filtern Schadstoffe aus dem Wasser, saugen es wie ein Schwamm auf und geben es dann langsam an das Grundwasser ab. Die oberen 10 cm eines Waldbodens können je qm Waldboden bis zu 50 l Wasser speichern. Im besten Fall speichert ein Kubikmeter Waldboden bis zu 200 Liter Wasser. Etwa 70 % des Trinkwassers in Deutschland kommen aus dem Wald. Der Waldboden ist damit unser größter Süßwasserspeicher und ein großer Schatz für die Menschen.

Die abgestorbenen Pflanzenteile bringen nicht nur Nährstoffe, sondern auch CO2 aus der Luft in den Kreislauf zurück, das zum Teil im Waldboden gespeichert wird. Zurzeit sollen ca. 850 Mio t CO2 in deutschen Waldböden gespeichert sein.

Der Regenwurm verarbeitet in seinem Verdauungssystem Pflanzenteile zu wichtigen Bestandteilen eines nährstoffreichen Bodens (Foto: A. Dietz)

Die Bodenfruchtbarkeit erneuert sich ständig durch die stetigen Abbau-Prozesse der im Wald anfallenden Biomasse (besonders des Laubs) durch die verschiedensten Bodenorganismen, für die der Waldboden ein wichtiger Lebensraum ist.

In einer Hand voll Waldboden leben mehr Organismen als es Menschen auf der Erde gibt. Es handelt sich dabei um die unterschiedlichsten Arten und die Palette reicht von Spinnentieren, Asseln, Larven und Käfern aller Arten, Skorpionen und Enchyträen und zahlreicher anderer Bodenlebewesen bis zu Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen und Algen und dem uns allen bekannten Regenwurm.

Gerade der Regenwurm ist eine der wichtigsten Arten für die Erneuerung des Bodens und sein Vorhandensein ist grundsätzlich ein Zeichen für einen gesunden Boden.

Sein Kot enthält im Vergleich mit der Umgebungserde durchschnittlich 5x mehr Stickstoff, siebenmal mehr Phosphor und bis zu 11 x mehr Kalium. Die Regenwurm-Häufchen werden von Fachleuten als „Ton-Humus-Komplex“ bezeichnet und sie sind ein effektiver Dünger. Mit ihrer Lebensweise durchmischen die Regenwürmer zusätzlich den Boden, lockern das Erdreich und führen so gleichzeitig zu einer Sauerstoff-Anreicherung im Boden.

Regenwurm-Kot oder ein „Ton-Humus-Komplex“ (Foto: A. Dietz)

Als letztes Glied in der Reihe der Kompostorganismen fressen sie die vorverdauten Materialen des Komposts zusammen mit mineralischen Bodenteilchen und verarbeiten diese so zu „Regenwurm-Humus“.

Der Forstbetrieb nimmt daher bei allen Arbeiten im Wald auf den Waldboden besondere Rücksicht.

So fahren auf den Rückegassen und Waldwegen heute die Forstmaschinen mit besonders breiten Reifen, die nur sehr wenig Bodendruck und Bodenverdichtung erzeugen, und mit zusätzlich aufgelegten Bändern zur weitgehenden Verringerung des Bodendrucks. Die Forstmaschinen werden alle mit biologisch abbaubaren Betriebsstoffen betrieben.

Weihnachtsbaum-Verkauf 2022 in Runkel und Elz

29.11.2022

Suchen Sie noch Ihren Taumbaum? Holen Sie Sich ein Stück Natur ins Haus – mit frisch geerntetem Weihnachtsbaum aus der Region. Wie die Jahre zuvor bieten die Stadt Runkel sowie die Gemeinde Elz zusammen mit der Revierförsterei Runkel/Elz auch dieses Jahr wieder Weihnachtsbäume zum Verkauf und auch zum Selbsternten an.

Termine und Örtlichkeiten finden Sie HIER.

Falls vor Ort der Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, empfehlen wir das Tragen einer geeigneten Corona-Schutzmaske.

Wir hoffen, Sie finden auch dieses Jahr Ihren Traumbaum Foto:Shutterstock_TheBusinessMan

Motorsägenkurse

28.11.2022

Das Forstamt Frankenberg-Vöhl bietet zweitätige Motorsägenkurse (Freitag Nachmittag und Samstag Vormittag) für die Aufarbeitung von liegendem (Brenn-)Holz an. Die persönliche Schutzausrüstung (Helm mit Sicht-und Gehörschutz, Jacke in Signalfarben, Schnittschutzhose, Schuhe bzw. Gummistiefel mit Schnittschutz, Handschuhe) und die Motorsäge sind von den Teilnehmenden selbst zu dem Lehrgang mitzubringen.

Die Kosten für den Kurs belaufen sich auf 142,80 € inkl. MwSt. pro Person.

Die Kurse finden im Forstamt Frankenberg-Vöhl entweder am Standort in Frankenberg oder am Standort in Vöhl statt. Die genauen Informationen bzgl. des Veranstaltungsorts und die Uhrzeiten werden nach der Anmeldung mit der Anmeldungsbestätigung mitgeteilt.

An folgenden Terminen sind noch freie Plätze verfügbar:

03.02 – 04.02.2023

10.02. – 11.02.2023

17.02. – 18.02.2023

Für eine verbindliche Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem vollstänigen Namen, Ihrer Adresse, Ihrem Geburstdatum und Ihrer Telefonnummer an: ForstamtFrankenberg@forst.hessen.de .

Entscheidungshilfen zur klimaangepassten Baumartenwahl für den hessischen Kommunal- und Privatwald

24.11.2022

Nähere Informationen finden sie auf der Homepage der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW – FVA

Link zu der Homepage

Pflanzaktionen im Zukunftswald Siegbach

22.11.2022

Am 12. und 19. November 2022 haben Siegbacher Bürger bei der Aufforstung Ihres Waldes mitgeholfen. Es wurden im Gemeindewald Siegbach sowie im Wald der Evangelischen Kirche Siegbach 900 Küstentannen und Vogelkirschen gepflanzt. Bei den Aktionen haben sich 70 Kinder und Erwachsene beteiligt.

Das Projekt Zukunftswald ist ein Gemeinschaftsprojekt der waldbesitzenden Kommunen und des Forstamts Herborn. Im letzten Jahr wurden bereits in Dillenburg und Herborn die ersten Gemeinschaftsaktionen in den kommunalen Zukunftswäldern durchgeführt. Das Projekt ermöglicht den Bürgern sich an der Wiederbewaldung Ihres Waldes aktiv oder finanziell zu beteiligen.

Kampf gegen Windmühlen?

21.11.2022

Aktion zur Eindämmung der Spätblühenden Traubenkirsche im Revier Alsfeld

Invasive Arten haben durch ihre starke Ausbreitung häufig negative Auswirkungen auf unsere Ökosysteme. So stehen sie zum Beispiel häufig im Konflikt mit heimischen Arten, die sie durch ihre Konkurrenzstärke verdrängen.  Eine weit verbreitete neophytische Baumart in Deutschland ist die Spätblühende Traubenkirsche Prunus serotina, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Wo sie anwächst, verhindert sie meist durch ihr dichtes Laub die Verjüngung heimischer Baumarten und greift damit massiv in das Ökosystem Wald ein. Nicht nur in Bezug auf die Artenvielfalt heimischer Bäume, sondern auch in Bezug auf Lebewesen, die auf eben diese Arten angewiesen sind.

Kleiner Bagger im Einsatz, Foto: Helene Seitz

Auch im Revier Alsfeld hat sie sich stark ausgebreitet und stellt dort insbesondere eine Bedrohung für einen angrenzenden Tümpel dar. Die Menge an Laubstreu, die im Wasser kaum zersetzt werden kann, führt zur Bildung von Faulschlamm. Es kommt zur Eutrophierung, also Nährstoffanreicherung in Gewässern, die wiederum zu Sauerstoffmangel führt. Infolgedessen kann das Gewässer kippen und Leben ist darin nur noch bedingt möglich.

Um die Ausbreitung der Späten Traubenkirsche einzugrenzen fand am 14.11.2022 eine Traubenkirschenbeseitigungsaktion im Revier Alsfeld statt. Um eine sogenannte „Wurzelbrut“ zu vermeiden mussten alle Wurzeln händisch entfernt werden. Größere Pflanzen wurden von der Rückegasse aus mit einem kleinen Bagger entfernt. Bis zum kommenden Frühjahr bleibt nun abzuwarten, ob die Aktion erfolgreich war und die Ausbreitung der Traubenkirsche zumindest etwas verlangsamt werden konnte.

Waldladen

Der Waldladen ist momentan geschlossen.

Neuzugänge beim Forstamt Bad Hersfeld

18.11.2022

Hallo, mein Name ist Philipp Möller. Nach meiner Anwärterzeit in Niedersachsen und meiner Tätigkeit als Revierleiter im Kommunalwald, konnte ich am 1. Oktober zu Hessen-Forst wechseln und freue mich nun im Forstamt Bad Hersfeld bei den verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen mitwirken zu dürfen.

Derzeit bin ich kommissarischer Revierleiter in Obergeis und Ansprechperson für den dortigen Staats- und Gemeindewald. Da ich gebürtig aus Nord-Ost-Hessen stamme, freut es mich sehr, dass ich jetzt die Möglichkeit habe heimatnah arbeiten zu können.

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Hallo, mein Name ist Philip Rasokat. Seit dem 1. September bin ich als Funktionsbeamter Technische Produktion am Forstamt Bad Hersfeld tätig. Ursprünglich aus dem Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen stammend, zog es mich nach meiner Tischler-Lehre zum Studium der Forstwissenschaften nach Tharandt an die TU Dresden.

Nach meiner erfolgreichen Anwärterzeit im Nachbarforstamt Burghaun, verschlug es mich für 4 Monate in die Landesbetriebsleitung in Kassel. Wieder zurück in Osthessen, hoffe ich das Team am Forstamt und in den Revieren tatkräftig unterstützen zu können.

Es wird weihnachtlich im Arboretum Main-Taunus

16.11.2022

Im Dezember wird es sehr weihnachtlich im Arboretum Main-Taunus……

Das Brauchtum zum Barbaratag-Zweige im Winterzustand

am Donnerstag, 1.Dezember 2022 16.30 bis 18.00 Uhr

Buchenknospen (Bild: Thomas Ullrich)

Das Forstamt Königstein lädt am 1. Dezember zu einem spannenden Vortrag von Frau Dr.Becela-Deller ein, die sehr anschaulich über das Brauchtum des Barbaratages berichtet. Sie wird dabei auf die Legende der Heiligen Barbara von Nikomedia eingehen, der dieser Tag gewidmet ist.

Das Abschneiden von Zweigen ist ein wichtiger Bestandteil dieses beliebten Brauchs. Förster Martin Westenberger wird einige Knospenzweige präsentieren, die mit einer Lupe genauer betrachtet werden können. Er wird die Besonderheiten der Knospen beschreiben, die eine Unterscheidung der Bäume im Winterzustand ermöglichen.

Teilnahmegebühr: Erwachsene 5 €, Kinder 2 €.

Vortrag:               Dr.Christine Becela-Deller; Martin Westenberger, HessenForst

Die Geschichte des Weihnachtsbaumes 

am Dienstag. 13.Dezember 2022 18 bis 19.30 Uhr

Winterfichte beleuchtet (Bildautor:THe Business Man)

Frau Dr. Katrin Reichel wird an diesem Abend kurzweilig über den liebsten Baum der Deutschen berichten:

Weihnachten – aber bitte mit Baum! Warum ist das so? Und seit wann? Welche Baumarten dien(t)en als Weihnachtsbaum? Unterschiedlichster Schmuck war durch die Zeiten ‚in Mode‘ und zeigte den Zeitgeist. Auch die Feier rund um den Baum änderte sich im Laufe der Zeiten. Heute ist der Weihnachtsbaum weltweit bekannt: Wie kam es dazu? Und wie behalf man sich, wenn kein Baum zu bekommen war? Dazu hören wir Texte von Liselotte von der Pfalz, Goethe, Rosegger, E.T.A. Hoffmann, Thomas Mann u.a.

Teilnahmegebühr: Erwachsene 5 €, Kinder 2 €.

Vortrag: Dr. Katrin Reichel

Die Veranstaltungen finden im Waldhaus im Arboretum Main-Taunus statt.

Adresse für das Navi: Am weißen Stein, 65824 Schwalbach am Taunus

Um eine vorherige Anmeldung unter: ForstamtKoenigstein@forst.hessen.de wird gebeten.

Weihnachtsbaumverkauf und Weihnachtsbasteleien

am Samstag, 17.Dezember 2022 10 bis 14 Uhr

Am vierten Adventswochenende ist es dann endlich soweit: Der Förderverein des Arboretum Main-Taunus veranstaltet seinen alljährlichen Weihnachtsbaumverkauf auf dem Gelände des Waldhauses. HessenForst wird mit weihnachtlichen Basteleien für die Kleinen vor Ort sein.

Nordmanntannen in einer Weihnachtsbaumkultur (Bild:HessenForst)

Für das leibliche Wohl werden die Mitglieder des Fördervereins sorgen und Glühwein, Wildschweinbratwürste sowie Bio-Kartoffeln zum Verkauf anbieten.

Veranstalter: Förderverein Arboretum e.V; Mandy Gantz Forstamt Königstein